Patiententag Prostatakrebs - Was tun?
Termin Seminar: Mittwoch, 26. November 2025
13.00 bis 17.00 Uhr
Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach
Großer Seminarraum
Außerdem Telefonhotline:
Montag, 24. November 2025, 16.00 bis 18.00 Uhr
Dr. Stefan Machtens: 02202 938-4119
Dr. Sarah-Leonie Kranz: 02202 938-4131
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Eintritt frei! Hier finden Sie das vorläufige Programm:
- Infostände und Kurzvorträge Ernährungsberatung, Sozialdienst, Physiotherapie
- Themen
- Umstrukturierung der Urologie der GFO Kliniken Rhein-Berg (Dr. Stefan Machtens, Chefarzt Urologie)
- PSA-Diagnostik und Früherkennung (Dr. Bernhard Richter, Oberarzt)
- Aktive Überwachung (Dirko Hercher, Niedergelassener Urologe)
- Moderne Bildgebung, mpMRT und PSMA-PET-CT (Sarah-Leonie Kranz, Oberärztin)
- Medikamentöse Tumortherapie bei Prostatakrebs (Dr. Stefan Machtens)
Diagnose Prostatakrebs: Für viele Männer ist dies zunächst ein Schock. Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. In der Regel wächst Prostatakrebs langsam und führt bei vielen Betroffenen nicht zum Tod. Wenn der Tumor jedoch gestreut hat, ist er nicht mehr heilbar. Die Urologie der GFO Kliniken Rhein-Berg (Marien-Krankenhaus) ist ein zertifiziertes Prostatakrebszentrum und ein Uroonkologisches Zentrum mit der zusätzlichen Erweiterung zum Nierenkrebszentrum.
Geleitet wird die Urologie von Chefarzt Dr. Stefan Machtens. Etwa 70.000 bis 80.000 Prostatakarzinome werden pro Jahr behandelt, erklärt der Facharzt für Urologie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie, Spezielle urologische Chirurgie. Und er erwartet in der Zukunft einen weiteren Anstieg der Prostatabehandlungen. Deshalb, so Dr. Machtens, müsse man sich im Klaren sein, welche Behandlungsmethoden eingesetzt werden. Bei einigen Prostatakarzinomen reiche eine regelmäßige Kontrolle.
Dafür setzt man im Marienkrankenhaus auf die Zusammenarbeit mit den vor Ort niedergelassenen Fachärzten. Für Machtens hat dieses Kompetenznetzwerk eine große Bedeutung. Denn damit werde der Weg zur Diagnose und zur Therapie für die Betroffenen kürzer, die Handlungsmöglichkeiten optimaler. Männer ab 45 Jahren können einmal jährlich die Leistungen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms in Anspruch nehmen. Die Untersuchung ist kostenlos. Die Früherkennungsmentalität bei Männern sei jedoch massiv weniger ausgebildet als bei Frauen, beklagt der Chefarzt. Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema stehen im Vordergrund diese kostenlosen Patientenseminars.
