Chefarzt Frauenklinik
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Spezielle Perinatalmedizin
Operative Gynäkologie
Wir sind zertifiziert im Schwerpunkt Beckenboden und Kontinenz – mit besonderer Expertise in der rekonstruktiven Beckenbodenchirurgie sowie der operativen Behandlung von Harninkontinenz.
Durch unser interdisziplinäre Vorgehen der Fachdisziplinen Frauenheilkunde, Urologie und Allgemeinchirurgie ersparen wir Ihnen unnötige Mehrfachuntersuchungen!
Unser interdisziplinäres Expertenteam ist zu höchster Professionalität und sensibler Handhabung verpflichtet, wenn es um die Behandlung der komplexen und filigranen Beckenbodenregion geht. Der ungewollte Urin- oder Stuhlverlust beeinträchtigt nicht nur den Alltag, sondern auch die Lebensqualität erheblich.
Als Team bieten wir eine aufeinander abgestimmte Palette an Leistungen an, die auf die Bedürfnisse von Betroffenen und deren Angehörigen abgestimmt sind. Dies beinhaltet:
Unser Ziel ist es, eine umfassende und effektive Lösung für jeden Patienten zu finden, um die Lebensqualität zu verbessern und die Kontinenzprobleme zu lösen.
Die meisten Fälle von Kontinenzstörungen können durch die richtige Behandlung deutlich verbessert werden. Unser gemeinsames Ziel ist es, betroffenen Menschen das bestmögliche Maß an Sicherheit und Lebensqualität zu bieten.
Unser interdisziplinäres Team aus Fachärzten, Pflegekräften und Therapeuten der Frauenheilkunde, Urologie, Proktologie und Neurologie verfügt über jahrelange Erfahrung in der Behandlung von Funktionsstörungen des Beckenbodens. Wir entwickeln für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept und sorgen mit moderner medizintechnischer Ausstattung und hoher Expertise für eine ganzheitliche und schonende Therapie.
Um die unterschiedlichen Ursachen von Kontinenzstörungen bestmöglich zu behandeln, arbeiten unsere Chirurgen, Gynäkologen, Urologen, Physiotherapeuten, Gastroenterologen, Internisten und Schmerztherapeuten/Anästhesisten eng zusammen. Regelmäßige Konferenzen und Fallbesprechungen stellen sicher, dass wir eine koordinierte und erfolgreiche Behandlung garantieren können.
Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum bietet eine ganzheitliche Diagnostik und Therapie von Kontinenzstörungen. Hierfür stehen verschiedene Diagnoseverfahren zur Verfügung, darunter Urodynamik, Introitussonographie, Endosonographie und radiologische Bildgebung.
Je nach Diagnose stehen eine Reihe von Therapieformen zur Verfügung, darunter Verhaltenstherapie, Biofeedback mit optionaler Elektrotherapie, Physiotherapie, Pessartherapie, Medikamentöse Therapie und Maßnahmen zur Bewältigung von Verstopfungsproblemen. Beckenbodentraining in der Prävention, als Biofeedback oder die Elektrostimulation, lokale Östrogensalben, Pessartherapie, medikamentöse Therapie der Harninkontinenz aber auch Gewichtsreduktion und Änderung des Lebensstils können ggf. schon ausreichend sein und eine Operation verhindern. Aber auch prophylaktische Maßnahemen, zum Beispiel in der Schwangerschaft, zählen hierzu. Wir beraten Sie gerne und leiten - wenn gewünscht - notwendige Maßnahmen ein.
Diese Therapien nutzen gezielt eine Substanz oder ein Hilfsmittel, wie beispielsweise Botox-Therapie oder Bulcamid.
Bei der operativen Behandlung der Beckenbodenschwäche wird der vorliegende Defekt „repariert“. Wenn möglich, wird das eigene Gewebe verwendet; es kann jedoch auch das Einsetzen von Implantaten notwendig sein. Je nach Ausprägung der Senkung oder bei zusätzlich vorliegender Inkontinenz, muss geprüft werden, ob die Behandlung in Kombination oder nacheinander durchzuführen ist. Viele Eingriffe werden von der Scheide ausgehend operiert.
Notwendige Eingriffe werden überwiegend laparoskopisch oder über kleine Körperöffnungen durchgeführt.
Eine wichtige Aufgabe unseres Kontinenz- und Beckenbodenzentrums ist die interdisziplinäre Beurteilung und Therapieplanung bei komplexen Erkrankungsbildern, wie Rezidivinkontinenz oder Komplikationen nach Inkontinenz- oder Prolaps-Chirurgie.
Wir stimmen uns intensiv mit den Einweisern zum jeweiligen Erkrankungsbild und möglichen Therapien ab. Darüber hinaus führen wir monatliche Fortbildungen, Expertenmeetings und Qualitätszirkel durch. Unsere Behandlungszahlen werden in einem zentralen Register erfasst und extern überwacht.
Wesentlicher Bestandteil des ganzheitlichen Konzeptes des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums haben gezielte Physiotherapie-Einheiten, Trainingsangebote und Hilfen zur Selbsthilfe.
In der Regel wird Ihr Frauenarzt Sie in unsere Sprechstunde für Inkontinenz-Behandlung überweisen. Hier untersuchen wir mithilfe unserer modernen Urodynamik-Messausrüstung die Ursache Ihrer Probleme und besprechen anschließend eine individuelle Therapie.
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Inkontinenz: Belastungsinkontinenz (Urinverlust bei Belastungen wie Husten, Lachen, Niesen oder Laufen) und Dranginkontinenz (schneller Toilettengang bei Harndrang, um einen unwillkürlichen Harnabgang zu vermeiden). Die Behandlung dieser Erkrankungen kann eine Operation, medikamentöse Therapie, Physiotherapie oder eine Kombination aus allen drei Methoden erfordern.
Es gibt mehrere operative Therapieformen bei Stressinkontinenz, darunter Spannungsfreies Band (TVT/ TVT-O), Transobturatorielles Band (TVT-O) und Endoskopische Kolposuspension nach Burch. Diese Eingriffe haben das Ziel, den Übergang zwischen Harnröhre und Harnblase zu stabilisieren und die Inkontinenz zu beseitigen. Die endoskopische Kolposuspension nach Burch ist eine minimal-invasive Methode, bei der 4 Nähte den Übergang stabilisieren, indem die Harnblase angehoben wird. Die Stabilisierung der Harnröhre mit Bulkamid erfolgt unter endoskopischer Kontrolle durch eine Hydrogel-Injektion in die Seitenwände der Harnröhre.
Die Dranginkontinenz kann durch eine medikamentöse Therapie behandelt werden, aber wenn die Medikamente unzureichend sind oder zu viele Nebenwirkungen haben, gibt es eine Alternative in Form einer operativen Therapie mit BOTOX. Dabei wird Botolinustoxin über eine Blasenspiegelung in den Blasenmuskel injiziert, um den Muskel zu entspannen und so die Dranginkontinenz zu behandeln.
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Chefarzt Urologie
Facharzt für Urologie
Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie, Spezielle urologische Chirurgie
Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie
Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie und Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie; Proktologe